Das QUANCOM® SEROPTOREL8 Modul besitzt 8 optisch isolierte Eingänge und 8 SIL-Reed Relais, die Lasten von 1 A bzw. 15W schalten können. Auf Anfrage können wir das Modul auch mit
3A/90W: 8 SIL-Reed Relais mit 3A/90W liefern.
Anschlussbeispiele für Optokoppler und RelaisSchutz durch Optokoppler bis 500 Volt:Alle Eingänge sind über Optokoppler galvanisch entkoppelt, so ist Ihr PC vor Beschädigung durch Überspannung oder verkehrter Polarität geschützt. Da die Optokoppler als Wechselstrom AC-Optokoppler ausgelegt sind, ist die Polarität des Eingangssignales beliebig. Über ein steckbares Widerstandsnetzwerk lässt sich der Eingangsspannungsbereich anpassen. Sie können uns Ihre speziellen Anforderungen zum Eingangsspannungsbereich auch bei der Bestellung mitteilen.
Über die Eingangs-Flip-Flops lassen sich schnelle Änderungen an den Eingängen zwischen zwei Lesebefehlen erkennen.
Erklärung zur Funktionsweise von Flip Flops Schutz im Ausgang:Das SEROPTOREL8 Modul bietet zusätzliche Funktionssicherheit durch die Erkennung eines Timeout bzw. Softwareabsturz, bei der das Modul nach einer einstellbaren Zeit (z.B. 16 s) ohne Zugriff automatisch die Ausgänge abschaltet. Hierbei werden beispielsweise Motoren oder Heizelemente abgeschaltet um ein unkontrolliertes Weiterlaufen zu verhindern.
Erklärung der TimeoutfunktionSonstige Merkmale:Wie bei allen QUANCOM® Opto-/Relaismodulen werden die Ein- bzw. Ausgangspegel durch eine optische Funktionskontrolle über je eine LED für jeden Kanal einzeln angezeigt. Über 4 weitere Konfigurations LEDs wird der Zustand des Moduls dargestellt.Es werden beispielsweise die Initialisierung durch das Betriebsystem, lesende oder schreibende Zugriffe oder aber nicht ausgewertete Eingangsänderungen angezeigt.
Durch die Montage auf einer Hutschiene, ist die Installation des Moduls sehr einfach. Die hierfür notwendige
Hutschiene kann auch bei uns bezogen werden. Das Modul ist aber auch jederzeit als Standgerät im Laborbereich oder als mobiles Gerät am Notebook nutzbar. Die Stromversorgung muss über ein externes Netzteil erfolgen. Das benötigte Netzteil kann natürlich auch direkt bei QUANCOM® bezogen werden. Zur Auswahl stehen dort zwei Netzteile mit je
12V/3A oder
24V/2A. Die steckbaren Schraubklemmen für die Ein- und Ausgänge runden die Flexibilität des Moduls ab.
Mehrere Module des gleichen Typs sind einsetzbar:Auf dem Modul befindet sich ein DIP Schalter, der die Moduladresse von 0 ... 15 enthält. Über den ist dann auch der Betrieb von bis zu 16 Modulen gleichen Typs möglich.Über die Moduladresse lässt sich jedes Modul eindeutig von der Software identifizieren. Desweiteren besteht die Möglichkeit durch das QUANCOM® Adress_Changer die Adresse des Moduls via Software zu vergeben (Ab Firmwareversion 1.30). Dies steht bei den Downloads nach Produkt zum herunterladen bereit.
Softwareunterstützung: | |
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Testprogramm unter VB für SEROPTOREL8 Module |
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Das SEROPTOREL8 Modul wird durch die QLIB ( QUANCOM Driver Library ) unterstützt, und erlaubt deshalb eine einfache Programmierung unter Windows Vista, XP, 2000, 95, 98, ME, 3.11, Agilent VEE und Labview. Durch die Softwareschnittstelle QLIB entfällt die lästige Programmierung eines Treibers für das Seriell-Modul. Bei der Programmierung werden keine Kenntnisse in der Treiberprogrammierung benötigt.
Mit der QLIB lassen sich Applikationen die unter Visual-Studio .NET, Visual-Basic, Visual-C, Borland Delphi oder anderen modernen Compilern oder Interpretern, die auf das Modul zugreifen, schnell erstellen. Es existiert sogar die Möglichkeit Daten in MS Excel, MS Access, Labview oder Agilent VEE einzulesen. Das Visual-Basic Beispiel ist ein kleines Testprogramm mit dem man alle relevanten Funktionen der Karte testen kann, und das Projekt bietet sich auch als Startpunkt für eigene Projekte an.
Da die QLIB eine API ist, die ihre Programmierschnittstelle über eine DLL anbietet, kann man die Karte in allen Anwendungen einsetzen, die eine Möglichkeit besitzen externe DLL Funktionen aufzurufen.
Die Befehle der Schnittstelle sind unter allen unterstützten Betriebsystemen gleich. Eine Applikation die für Windows 95 erstellt wurde, lässt sich daher sofort auf einem Windows XP PC weiterverwenden.
Die Treiber unter Linux beinhalten ebenfalls eine Software-Schnittstelle die stark an die QLIB angelehnt ist. Unser Windows Beispiel lässt sich somit ohne Änderung unter Linux kompilieren.
Erhältlich ist dieses Produkt auch als
SEROPTOREL32 oder als
USBOPTO32IO.