Logikanalysatoren für den PC

Logikanalysatoren werden besonders bei der Entwicklung von Hardware eingesetzt. Sie eignen sich zur Fehlersuche in Digitalschaltungen, zu Lehr- und Ausbildungszwecken und zu Demonstrationen. Zudem erleichtern sie die Analyse von unbekannten Schaltungen und Datenwegen.
Wir erleichtern Ihnen die Arbeit durch unsere beigefügte Software "Logic-Analyze" für Windows

 
 
 
    Eingänge Abtastrate  
Bus Kanäle Typ von bis bis Speicher Tiefe
               
Microcleps             
Direktes Abgreifen an IC-Pins
Universelles Zubehör für Logikanalysatoren
Qualitätsprodukt von Hirschmann
Set beinhaltet 17 Microcleps (für 16 Kanäle+GND)  Mehr Infos ...


Beschreibung:

Ein Logikanalysator besitzt eine bestimmte Anzahl von Eingängen, die mit Kontakten mit der zu analysierenden Schaltung verbunden werden. Die Karten aus unserem Programm unterstützen entweder 16 oder 32 Kanäle, das heißt, das gleichzeitig - je nach Karte - bis zu 32 Kanäle aufgezeichnet werden können. Dies geschieht mit einer Abtastrate von - je nach Karte - bis zu 200 MSamples pro Sekunde, es können also Werte im 10 ns-Raster aufgezeichnet werden. Der Takt kann sowohl extern als auch intern erzeugt werden, so daß zum Beispiel eine Synchronisierung des Aufzeichnungs- mit dem Systemtakt des Meßobjekts möglich ist. Der Start der Aufzeichnung kann auf ein bestimmtes Bitmuster hin ausgelöst werden (Trigger), wobei es außerdem noch möglich ist, vor dem Triggerereignis aufgezeichnete Daten festzuhalten (Pre-Trigger). Unsere Logikanalysatoren bieten eine Speichertiefe von 32K, das heißt, das insgesamt 32786 Messungen mit bis zu 32 Kanälen zwischengespeichert werden können. Ein Zwischenspeichern ist nötig, da der PC die eingelesenen Meßwerte nicht mit der gleichen Geschwindigkeit verarbeiten kann, wie sie vom Logikanalysator aufgenommen werden. Um das Durchmessen von Schaltungen weiter zu vereinfachen, bieten wir den aktiven Meßverstärker LOGAMV an. Er ermöglicht ein getrenntes Aufstellen von Meßobjekt und Logikanalysator und macht die Signalaufzeichnung genauer, da auch schwache Signale verstärkt und so zuverlässig erfaßt werden.


Begriffe und Erläuterungen:

Speichertiefe:
Die Speichertiefe gibt an, wie viele Meßwerte pro Kanal ein Logikanalysator zwischenspeichern kann.

Abtastrate:
Logikanalysatoren können für verschiedene Meßgeschwindigkeiten optimiert und gefertigt werden. Die Abtastrate gibt dabei an, wie viele Messungen das Gerät in der Sekunde maximal vornehmen kann. Eine Abtastrate von 100 MSamples je Sekunde bedeutet, daß bis zu 100 Millionen Messungen in der Sekunde durchgeführt werden können. Wählen Sie daher immer einen Logikanalysator, dessen Abtastrate zur tatsächlichen Taktrate des zu messenden Systems genügend Freiraum läßt. Wenn Sie die interne Takterzeugung nutzen, so sollte der Aufzeichnungstakt mindestens das drei- bis fünffache des Takts des Meßobjekts betragen.

Trigger:
Die Aufzeichnung des Logikanalysators kann auf Tastendruck gestartet werden. Es ist aber auch möglich, sie automatisch auf ein bestimmtes Bitmuster hin (Trigger-Bedingung) auslösen zu lassen und so zum Beispiel am PC-Bus nur Ausgaben auf den Druckerport zu analysieren. Eine solche Auslöseautomatik bezeichnet man als Trigger.

Pre-Trigger:
Wollen Sie den Signalverlauf eines Meßobjektes verfolgen, bevor ein bestimmtes Ereignis eintritt (zum Beispiel vor einem Übertragungsendesignal), so haben Sie die Möglichkeit, einen Teil des Speichers des Logikanalysators für die Zeit vor dem Triggerereignis zu reservieren. Im allgemeinen können Sie diesen Speicheranteil in Achtelschritten einstellen und so festlegen, wie viele Daten vor dem Triggerereignis erfaßt werden sollen.

Takt:
Der Takt, in dem die Aufzeichnung erfolgt. Ein Takt von 100 MHz entspricht einer Abtastrate von 100 MSamples pro Sekunde.

Externer Takt:
Der Aufzeichnungstakt kann auch direkt vom Meßobjekt übernommen werden. Die Takterzeugung ist hierbei sehr flexibel: Sie kann direkt durch einen TTL-Eingang oder durch ein bestimmtes Bitmuster auf den Kanälen 0 bis 3 erfolgen. Dadurch können Sie den Aufzeichnungstakt exakt Ihren Meßanforderungen anpassen.

Bitmuster:
Ein Bitmuster ist ein Zustand, der an den Kanälen des Logikanalysators anstehen soll. Dabei können Sie für jeden einzelnen Kanal vorgeben, ob er high oder low sein soll oder ob sein Zustand nicht beachtet werden soll. Ein solches Bitmuster kann gebraucht werden, um die Aufzeichnung zu triggern, also bei einem bestimmten Bitmuster die Aufzeichnung zu starten.

Meßobjekt:
Die Schaltung, die mit dem Logikanalysator (bzw. mit dem Meßverstärker) verbunden werden soll, ist das Meßobjekt. Mit einem zusätzlichen Meßverstärker können auch Schaltungen analysiert werden, die nicht in Standard-5 Volt-Technik aufgebaut sind.

Software:
Unsere komfortable "Logic-Analyze"-Software für Windows liefern wir mit jedem Logikanalysator kostenlos mit.